© GENKIDO / Stefan Pawlitke

Aikidô-Sommerferien
Prüfungslehrgang

Potsdam
(29.08. - 05.09 2016
)

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Die letzten Tage des August 2016 und die ersten Tage des September 2016 waren vom frühen Vormittag bis zum späteren Nachmittag von Aikidô geprägt. Es fand ein sommerlicher Prüfungslehrgang statt.

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Prüfungswillige Aikidôka nahmen teil. In den Wochen zuvor übten sie mit viel Ausdauer und Fleiß. Im Fokus stand zum Beispiel die etablierte Fallschule dieser Kampfkunst. Das korrekte Fallen dient zum Schutz vor Verletzungen. Aber nicht nur das. Die richtig angewandte Fallschule erlaubt es auch dem Aikidôtrainierenden sich einem Angriff zu entziehen, rasche Positionswechsel und Konterangriffe auszuführen. Sich auf dem Boden mittels Rolltechniken zu bewegen, muss aus dem Stand, Kniestand und dem Kniesitz beherrscht werden. Also aus verschiedenen Höhen. Natürlich auch das Laufen im Kniesitz – dem Shikko.

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Ebenso für die Prüfung im Fokus stehend waren Fußarbeit und Körperhaltung. Aufrecht und entspannt müssten die Trainierenden bleiben um sich flexibel und jeder Situation angemessen verhalten zu können. Korrekte Griffpositionen der Hände und richtige Ausführungen der für die Aikidôkampfkunst typischen Hebel musste ebenso klar und fehlerfrei angewandt werden.

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Dies alles umsetzen zu können sind unter anderem Voraussetzungen um Dynamik zu entwickeln. Die Angriffe umleiten und fließend abwehren sind bekannte Eigenschaften des Aikidô. So waren während des Prüfungslehrgangs mehr und mehr schnellere und dynamischere Angriffe und Verteidigungen zu sehen.

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Die Prüfungswilligen konzentrierten sich während der Vorbereitung. In den Pausen entspannten sich mit Spaß, russischem Zupfkuchen und Tee vor der eigentlichen Prüfung.

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Im weiteren Verlauf wurde eine Stockkata geübt. Die festgelegten Bewegungsabläufe schulen Koordination, Gleichgewicht, Wahrnehmung und verfeinern die einzelnen technischen Elemente wie Angriff, Verteidigung und Konterangriff. Insgesamt mussten 31 aufeinanderfolgende Techniken fehlerfrei in einem Ablauf gezeigt  werden.

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Fehlen durften auf keinen Fall Etikette und Vokabeln. Nicht allein in der Prüfung ist die Einhaltung der für das Budô typischen Etikette von Bedeutung. Auch im Unterricht muss sie verstanden und umgesetzt werden um nachhaltig lernen zu können. Da die Prüfung auch wieder einen schriftlichen Prüfungsteil beinhaltete, bereiteten sich die Aikidôka auch auf den schriftlich-theoretischen Teil vor. Vokabel-, Geschichts- und Fachwissen zum Aikidô waren Thema und richtiges Anlegen der Kleidung.
So nutzen sie die Pausen um sich letztmalig vor der Prüfung mit dem Theorieteil zu beschäftigen.
Das Dôjômaskottchen beobachtete und drückte die Daumen für eine erfolgreiche und verletzungsfreie Prüfung.

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Die Prüfungen selbst verliefen, der guten Vorbereitung wegen, solide und weitestgehend fehlerfrei. Die geforderten Inhalten konnten die Prüflinge konsequent und mit Selbstvertrauen umsetzen und somit ihre Reife unter Beweis stellen.

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Glückwunsch!

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