© GENKIDO / Stefan Pawlitke

Prüfungslehrgang
Realistische Selbstverteidigung
für Schülerinnen

Gefahr erkennen und richtig handeln

Potsdam
(28.06.2017)

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Seit langem trainieren die Schülerinnen die Realistische Selbstverteidigung bei GENKIDO. Fleißig und kontinuierlich. Am Ende waren zwei von ihnen für ihre erste Prüfung bereit. So stellten sie sich am 28.06.2017 einer Prüfung in Realistischer Selbstverteidigung.

Nach dem Aufwärm- und Dehnungsübungen wurden einige Basisübungen wiederholt. Wichtige Details wurden in Erinnerung gerufen und vom Lehrer gab es nützliche Tipps für die bevorstehende Prüfung die nach einer kleiner Pause begann.

Zu Beginn mussten die beiden Prüflinge grundlegende Fauststöße, Tritte und Schläge zeigen. Eine weitere Schülerin der Gruppe assistierte. Schläge mir offener Hand mussten eben so gezeigt werden. Schließlich dann auch die Basistechniken in Kombination. Verschiedene Fauststöße und Tritte mussten beide Prüflinge zielsicher ausführen.

 

Anschließend ging es um Details. Denn sie mussten verschiedene Griffbefreiungen demonstrieren. Auf verschiedene Weise wurden sie festgehalten und jeweils fanden sie gekonnt einen Weg sich technisch sicher zu befreien. Ebenso bei der Folgeaufgabe. Dies bestand darin direkt nach der Griffbefreiung einen Konterangriff auszuführen. Auch hier zeigten sich die beiden Schülerinnen gut vorbereitet.

Die Techniken wurden schwieriger. Denn nun mussten Schläge gegen den Kopf gezeigt werden. Koordination der Hand und des Schlagarmes waren nötig, um die Schläge zielsicher und realistisch auszuführen. Ebenso die Schläge ins Gesicht des Angreifers. Die zwei Prüflinge zeigten bei dieser Prüfungsaufgabe nicht nur das gute Resultat ihres Trainingseifers sonder auch viel Spaß.

Kurz vor Ende der praktischen Prüfung galt alle Techniken in einer kombinierten Serie zu zeigen. Hierzu mussten die zwei Prüflinge eine Schlagserie umsetzen die auch Tritten beinhaltete. Eine sichere Ausführung und Koordination der einzelnen Bewegungen sowie der Grundstellung bei den einzelnen Techniken war von Bedeutung. Nach dem beide auch diese Aufgabe absolvierten, kam der letzte praktische Prüfungsteil.

Ein Situationsbeispiel. Der Prüfer nahm je einen der Prüflinge und trug ihn fort. Das vorgetäuschte Entführen musste von den Prüflingen mit einer entsprechenden Reaktion beantwortet werden. Massive Gegenwehr war nötig. Keine leichte Aufgabe, da dieser Prüfungsteil zuvor nicht geübt wurde. Hierbei kam es darauf an, dass die Prüflinge trotzt der Überraschung nicht die Fassung verlieren und kontrolliert und souverän agieren. Beide leisteten massiv, selbstbewusst und erfolgreich Widerstand auch als der Prüfer den Angriff steigerte.

Mit Daumen hoch absolvierten beide ihre praktische Prüfung. Nach einer kleinen Pause stand noch die theoretische Prüfung aus. Wissen zum Thema der Realistischen Selbstverteidigung; zum Verhalten im Ernstfall; zum Notwehrparagraph und zur praktischen Anwendung musste dargelegt werden. Alle Fragen beantworteten beide Prüflinge korrekt und beendeten so ihre Prüfung.

Der Lernfleiß der Vorwochen zahlte sich aus. Beide Schülerinnen bestanden ihre erste Prüfung in der Realistischen Selbstverteidigung mit Lob und Daumen hoch.

Herzlichen Glückwunsch.

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