© GENKIDO / Stefan Pawlitke

Naginata Seminar in Prag
Fünf Deutsche bei
tschechischen Freunden zu Gast

(02.- 03. April 2016)

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Früh am Morgen trafen sich 5 Naginataka, aus der Potsdamer und Berliner Gruppe kommend, um zu den Naginatafreunden des Prager Dôjô zu reisen. Alles Gepäck war schnell verstaut und schon ging es auf die Fahrt. Mit dabei das kleine Dôjô Maskottchen der Potsdamer Naginatagruppe mit einem süßen Geschenk für die Prager Trainingsfreunde Nicht ganz vier Stunden und zwei Pausen später wurde die Grenze der alten Stadt Prag erreicht. Kurze Zeit später tauschten die Naginataka Wiedersehensgrüße aus.

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Anschließend begann das gemeinsame Seminar unter Obhut von Hideko Zaitsu sensei (4. dan), Jan Hrbac sensei (3. dan) und Michal Stybor (2. dan) sensei. Grundlagen Grundlagen Grundlang – nein, kein Schreibfehler, sondern Schwerpunkt des Seminars.

Die Grundlagen sind das Fundament für Aufbautechniken, weiterführende Übungen und das Fortschreiten in der Naginatakampfkunst. Sind die Grundlagen nicht stabil und solide, so werden die darauf fußenden Entwicklungen schwierig und „wackelig“.

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Mit diesem Verständnis startete das Seminar und trug dies auch in den späteren Gruppen- und Partnerübungen weiter. Besonders bei den shikake-ôji-Übungen (kata) wurde deutlich, dass erst die Konzentration auf die Details gelegt werden kann, wenn die Grundlagen, gleich einer Gewohnheit, abrufbar sind.

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Im Seminar wurden später die Rüstungen angelegt und ausgiebig Grundlagentraining der „Rüstungstechniken“ in den Fokus gerückt. Kiai, Ausgangsstellung, Technikausführung und Konzentration nach dem Schlag – alles wichtige Punkte.

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Nach dem Lehrgang kehrten viele der Teilnehmer in einem wohlbekannten Restaurant in der Prager Innenstadt ein. Da dieses hervorragende Gerichte bot und zusätzliche einen empfehlenswerten Service, war es keine Frage, dass sich die Naginatagemeinschaft dort, wie im Vorjahr, erneut zum Reservenauftanken trifft. Nebenher wurden auch Erfahrungen und Ideen ausgetauscht, sowie mancher Scherz getrieben.

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Am nächsten Tag gab es einen kurzen zweiten Seminarteil. Für einige Teilnehmer die letzte Gelegenheit Fragen zustellen und einen Feinschliff der Techniken zu machen. Den nach einer kurzen Pause stellten sie sich gemeinsam einer Naginataprüfung. Tschechische und deutsche Prüflinge mussten, wie im Vorjahr, ihr Können for dem tschechischen Prüfungskomitee zeigen. Ein deutscher Beisitzer war auch wieder mit dabei.

In der Prüfung mussten nicht nur Techniken verschiedener Reifegrade gezeigt werden, sondern auch Etikette beachtet und praktiziert werden. Denn ist die Technik auch gut, so ist es ebenso die Etikette, die Aufschluss über die Reife des Prüflings gibt. Die Prüflinge waren teilweise Erfahrene als auch Neulinge die ihre erste Prüfung ablegten. Tschechen und Deutsche graduierten an diesem Wochenende gemeinsam.

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Somit haben das Prager, das Potsdamer und das Berliner Dojo neue Graduierte vorzuweisen. Glückwunsch an alle erfolgreichen Prüflinge und auch an alle Seminarteilnehmer. Denn einmal mehr hat sich gezeigt, es gemeinsam vorwärts geht und der Gedanke des Budô funktioniert.

Vielen Dank an Zaitsu sensei, Hrbac sensei und Stybor sensei

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