© GENKIDO / Stefan Pawlitke

2. Naginata Shochu Geiko


Ein Lehrgang
mit
Hitze, Spaß, russisch-deutschem Wiedersehen
23. Juli 2016

Potsdam


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Die Sonne stand hoch und die Temperaturen gefühlt noch höher. Es war wieder Zeit für ein Naginata Shochu Geiko. Der bereits zweite Naginata Sommerlehrgang lockte auch 2016 den Kern der hiesigen Trainierenden ins GENKIDO Dôjô. So trainierten zwar wenige an diesem Tag, dafür aber umso konzentrierter. Diesmal folgte Inga aus der Russischen Föderation als Trainingsgast der Einladung und bereicherte so die kleine Gemeinschaft. Natürlich auch um der deutschen Grillkultur näher zu kommen und diese auszuprobieren. Es war ein Wiedersehen - denn sie war bereits zum Anfang des Jahres beim Lehrgang zum Jahresauftakt in Potsdam mit dabei.

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Ein solches Training zur heißesten Jahreszeit verlangt viel von den Teilnehmern aber gibt auch viel.
Die Entwicklung von Willenskraft und mentaler Stärke ist im Budô wesentlich und auch das Erkunden der physischen, mentalen und emotionalen Grenzen.
Dies fördert und stärkt uns. Auf diese Weise befähigt uns fundiertes Budô mit den im Training hart errungenen Eigenschaften auch im Alltag zu bestehen.
Ob als „normaler“ Arbeitnehmer, Gruppenleiter, Projektmanager, Leiter großer Firmen und auch als Eltern – wir alle brauchen die selben Eigenschaften. Ein gemeinsames Training zur jeweils heißesten und kältesten Wetterperiode, also im Sommer und im Winter, erweitert eben diese Grenzen und regt geistiges und spirituelles Wachstum an.

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Ob als „normaler“ Arbeitnehmer, Gruppenleiter, Projektmanager, Leiter großer Firmen und auch als Eltern – wir alle brauchen die selben Eigenschaften. Ein gemeinsames Training zur jeweils heißesten und kältesten Wetterperiode, also im Sommer und im Winter, erweitert eben diese Grenzen und regt geistiges und spirituelles Wachstum an.

Bei einem solchen Training können die persönlichen Grenzen schnell erreicht werden. Doch am Ende gehen die Teilnehmer gestärkt hervor, wissend dass sie im Stande sind viel zu leisten und Künftiges zu meistern. Da dies im Interesse aller liegt, waren auch in diesem Jahr andere Kampfsporttreibende, Interessierte und Anfänger herzlich eingeladen.

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Im Anschluss an die Gymnastik und nach einer Einführung mit Waffenkunde starteten sogleich die Basisübungen. Körperhaltung, Schritte, Handarbeit, Bewegungen des Körpers, Schwünge, Stellungen, Schläge..... es gab viel zu tun und zu beachten.

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Es dauerte nicht lange, dann übten alle in Partnerübungen. Zunächst wurden hierbei Blöcke thematisiert. Timing und Distanz waren dann auch bei der Folgeübung der verschiedenen Schläge wichtig. Trinkpausen sorgten für kurze Entspannung und Erfrischung. Später wurden Angriffs- und Kontertechniken in den Übungen fokussiert.

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Richtig interessant wurde es beim Thema von Techniken als Antwort auf Kontertechniken. Somit ging das Wesen des Lehrgangs in den Bereich des Rüstungskampfes über. Sodann wurden sune-ate angelegt. Denn bei den darauf folgenden Übungen wurde es hitziger und so auch schweißtreibender. Korrektes Blocken und Angreifen waren wichtig. Wenig später gab es Techniken ohne Blocken. Hier führte rechtes Timing durch Ausweichen zum Erfolg. 

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Sprachbarrieren gab es ebenso wenig wie Spaßbarrieren, denn während des Lehrgangs wurde viel gewitzelt und dennoch konstruktiv erörtert. Nach dem schweiß-treibenden Lernen gab es noch das gemeinsame Gruppenbild.
Dann wurden alle Sachen zusammengepackt, geduscht und die Fahrtwege besprochen. Denn es ging zum zweiten Teil des Event. Eine der Lieblingstraditionen der Deutschen – Grillen im Garten.
 

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Im idyllischen Grün angekommen wurde als bald der Grill angefeuert, die Speisen sortiert und die Tafel gedeckt. Es kam viel zusammen und landete auf dem Grillgitter: Halloumi, Rehfleisch, Hühnerspieße, verschiedenste Bratwurstkreationen, Hühnerschenkel und Hühnerflügel, Champions, Paprika, Aubergine, …. Neben verschiedenen Getränken fanden sich auch allerlei Salate auf den Tisch: Kartoffelsalat, Nudelsalat, Auberginensalat, Tomatensalat.....

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Natürlich wurde nicht nur gegessen. Zur Überraschung gab es zwei Gruppenspiele. So bildeten sich spontan zwei Gruppen zum „Ringe werfen“. Auf festgelegte Distanz mussten Ringe auf ein Holzkreuz mit Punktanzeige geworfen werden. Bekannt als Kinderspiel aus der eigenen Jugend, brachte diese Abwechslung sehr viel Spaß. So wurden mehrere Runden gespielt und die Gruppen derweil neu gemischt.

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Nach dem zweiten Grillgang waren die Bäuche allerdings gut gefüllt und vereitelten so den Start des zweiten Spiels. Das ist kein Problem – denn 2017 wird es beim nächsten Lehrgang eine neue Gelegenheit hierzu geben und auch wieder für viele Gespräche beim Entspannen am Grill.

Ein Teilnehmer-Feedback

Das Naginata Shochu Geiko war eine tolle Erfahrung und zeigte mir sehr eindrucksvoll den Unterschied zwischen Kampfsport und Kampfkunst. Die Naginata ist eine Waffe, die Kriegshandwerk mit Ästhetik und physischer sowie mentaler Kraft verbindet, und dies alles mit unglaublicher Variabilität und Kreativität.
Der respektvolle Umgang sowie das Verständnis aller Teilnehmer und Teilnehmerinnen, aber auch die Kompetenz und die Empathie von Stefan Pawlitke machten das Naginata Shochu Geiko für mich zu einem sommerlichen Highlight.
Als Belohnung nach dem über vierstündigen Event wurde im Schatten einer Gartenanlage gegrillt, gespielt und fachgesimpelt.
Für mich als absoluter Naginata - Anfänger war das Naginata Shochu Geiko eine eindrucksvolle Erfahrung im Budō , die ich so nicht missen möchte.

E. Ludwig

Zusätzliche Bilder

Lehrgang


Grillen


Spielspaß

 

                 GENKIDO

                                             Kampfkunst und Tradition mit Respekt und Hingabe