© Stefan Pawlitke

Lange Nacht der Wissenschaften und Budô
Naginata, Iaidô, Jôdô, Kendô and der Freien Universität Berlin
(10. Mai 2014)

 

Anlässlich der Vergabe der Olympischen Spiele 2020 an Japan, fand am 10.05.2014 in der Fakultät der Japanologie der Freien Universität Berlin die diesjährige „Lange Nacht der Wissenschaften“ mit dem Themenschwerpunkt Sport statt. Zu diesem Anlass wurden verschiedene japanische Kampfkünste präsentiert. Zu sehen waren Iaidô, Kendô, Jôdô und Atarashii Naginata. Die zahlreichen Zuschauer, darunter auch viele Kinder, zeigten sich begeistert und ließen sich von kurzem Nieselregen nicht verjagen.

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Iaidô,   eine traditionelle Kampfkunst mit dem Ziel, Schwert, Körper und Geist in  Einklang zu bringen und in festgelegten Bewegungsabläufen (Kata) die Reaktionen  auf verschiedene Situationen zu trainieren.


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Kendô, hervorgegangen aus einer traditionellen Kampfkunst, ist heute eher vom sportlichen Charakter geprägt aber nicht minder an den Werten der ursprünglichen Philosophien der Kampfkünste orientiert. Kendô ist bekannt für die Wettkämpfe in der japanischen Sportrüstung.


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Jôdô, eine traditionelle Kampfkunst, bedient sich des Jô, eines circa 1,30 m langen Eichenstabs, um sich gegen Schwertangriffe zu wehren. Nicht scharf wie das Schwert aber länger als dieses, kann mit dem Jô äußerst effektiv agiert werden.


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Naginata, entstanden aus der traditionellen Kampfkunst, bedient sich eines langen Stabes mit einer Schwertklinge am Ende – somit einer, im Durchschnitt, circa 2,20 langen Waffe. Schwünge und Drehungen sind charakteristisch. Naginata ist ebenfalls für seine Wettkämpfe in der japanischen Sportrüstung bekannt und beinhaltet zudem traditionelle kata (Bewegungsabläufe) die Geist und Körper schulen.

Zuschauer aber auch die Vorführenden hatten viel Spass bei den Darbietungen.

 

                 GENKIDO

                                             Kampfkunst und Tradition mit Respekt und Hingabe