© GENKIDO / Stefan Pawlitke
15. Deutsche Naginatameisterschaft
Erfolgreiche Prüfung und Potsdamer Wettkampfdebüts

Berlin
(30.06 - 01.07.2018)

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Jahr für Jahr, treffen sich an einem Wochenende Naginatatrainierende aus Deutschland. 2018, zur 15. Deutschen Naginatameisterschaft, fuhren viele von ihnen in die Hauptstadt. Für einige war dies ein lang erwartetes Ereignis. Mit der Erinnerung an die Vorjahre und der positiven Hoffnung für das aktuelle Jahr 2018 waren auch einige Trainierende der Ersten Naginatagruppe Land Brandenburgs dabei. Es fanden schließlich über 20 Kampfbegegnungen in der Disziplin des engi-kyôgi statt und über 30 Kämpfe in der Disziplin des shiai-kyôgi.

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Für die vom Veranstalter, dem Deutschen Naginataverband, aus Belgien eingeladenen drei Schiedsrichter gab es somit viel zu tun. Am Vortag leiteten diese noch ein Seminar, gaben verschiedene Tipps für die Kämpfer und fungierten im Anschluss als Prüfer in den Naginataprüfungen.

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Hier legte nach langer Vorbereitung ein Trainierender des Potsdamer dôjô seine erste Naginataprüfung ab. In seiner Prüfung musste er unter anderem zeigen, dass er die wichtige Etikette nebst den vielen Fachbegriffen und Kommandos dieser Kampfkunst beherrscht. Ebenso die grundlegenen Techniken und Partnerübungen seiner Stufe. Mit sehr gutem Ergebnis bekam er schließlich go-kyû (5.kyû).

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Im Turnier am Folgetag nahmen vier Potsdamer an den Wettkämpfen der 15. Deutschen Naginatameisterschaft teil. Zwei bildeten ein Wettkampfteam für die Disziplin des engi-kyôgi und zwei andere starteten in den Wettkämpfen des shiai-kyôgi. Ein weiterer assistierte am Rande des Turniers und fungierte als Helfer der Gruppe im Turnier- und Wettkampfverlauf des Tages.

Das engi-kyôgi-Team

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Das Potsdamer engi-Team, welches das erste Mal bei einer Meisterschaft dabei war und somit ihr Debüt hatte, konnte bei einigen kata überzeugen und absolvierte ihre Wettkampfbegegnungen souverän und mit sicherer Ausführung. Letztlich sollte es 2018 noch nicht reichen sich gegen die erfahrerenen Teilnehmer durchzusetzen.

Die shiai-kyôgi-Kämpfer

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Im shiai-kyôgi kämpften zwei weitere Potsdamer Nagintaka. Sie starteten in unterschiedlichen Gruppen. Einer der beiden hatte auch hier sein Meisterschaftsdebüt. Als Neuling in der Meisterschaft schlug er sich Minute um Minute souverän gegen seine Gegener und machte es ihnen nicht allzu leicht. Schließlich erlangte er gegen einen weit höher graduierten Gegner seinen ersten Punkt in einer Meisterschaft. Für das Weiterkommen im Turnier reichte es aber 2018 noch nicht.

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Der zweite Kämpfer der Potsdamer Naginatagruppe, schon mehrfach bei Turnieren und Meisterschaften gestartet, erreichte auch die späteren Runden und konnte überzeugende Punkte erkämpfen. Darunter einen sehr schnellen innerhalb von 4,96 Sekunden. Den Einzug in die Finalrunden verpasste er dann am Ende um einen Punkt.

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Obwohl es im shiai-kyôgi weit über 30 Kämpfe in allen Facetten, mit vielen hitzigen Momenten gab, so ist erfreulich, dass doch keine der Wettkampfwaffen gebrochen war oder gar ein Teilnehmer verletzt wurde.

Die Sieger der 15. Deutschen Naginatameisterschaft konnten sich zusätzlich über ihre erreichten Platzierungen freuen.

engi-kyôgi

shiai-kyôgi

GOLD
Ines Klose & Martin Röthig (Polizeisportverein Mainz)

GOLD
Andreas Nicol
(Postsportverein Opladen)

SILBER
Ivan Kuzminski & Dennis Hielscher
(Postsportverein Opladen)

SILBER
Ines Klose
(Polizeisportverein Mainz)

Bronze
Julian Parrino & Marie-Luise Göbel
(Johannes Gutenberg-Universität Mainz)

BRONZE
Dennis Hielscher
(Postsportverein Opladen)


KAMPFGEISTPREIS
Julia Hansen
(Postsportverein Opladen)

Der Teil der Potsdamer Naginatagruppe, der am Wettkampf teilnahm, fährt mit viel positiven Eindrücken nach Hause und richtet ihren Dank an die drei belgischen Gäste, Veranstalter und Organisatoren sowie ihre Glückwünsche an die erfolgreichen Prüflinge und Turniersieger.

Ausführlicher Bericht mit zahlreichen Bildern und Videos auf:

 

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