© GENKIDO / Stefan Pawlitke

Naginata-Intensivlehrgang
Potsdam
(01.-02. Oktober 2016)
Grenzen finden, erweitern und wachsen

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Regelmäßiges Training ist wichtig und effektiv. Kontinuität ist die Basis für Wachstum. Ein Intensivlehrgang bietet darüber hinaus die Möglichkeit detailliert und mit Nachdruck die Materie zu studieren. Zu diesem Zweck lud die Erste Naginatagruppe Land Brandenburg am ersten Oktoberwochenende 2016 zu einem Naginata-Intensivlehrgang in Potsdam ein.

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Ziel war es seine Leistungsgrenzen zu erreichen, diese zu erweitern und vielfältig daran zu wachsen. So trafen sich Trainierende unterschiedlicher Reife in der Trainingshalle. Jeder Teilnehmer trainierte bereits unterschiedlich lang in dieser Kampfkunst. Im Lehrgang übten daher höher Graduierte mit Teilnehmern, die noch kein so etabliertes Können aufwiesen. Jeder bekam die Gelegenheit entsprechend seines Könnens die Intensität in den Übungen zu steigern – bis an seine Grenzen und darüber hinaus.
Hierbei halfen sich die alle gemeinsam und nahmen aufeinander Rücksicht.

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Der Intensivlehrgang führte auch in die Arbeitsweise angehender Gruppen- und Übungsleiter ein. Didaktik und Methodik im Lehrwesen sind fundamental. Prüfungswesen und Turnierwesen waren ebenso Bestandteil des Naginata-Intensivlehrgangs. Trotz des schönen Oktoberwetters kamen einige Interessierte um ihre Kampfkunst intensiver zu studieren und eine Mainzer Teilnehmerin war auch dabei. Genauso wie das Dojomaskottchen, das auf Unversehrtheit aller Teilnehmer und jedweder Ausrüstung achtete.

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Über zwei aufeinander folgende Tage, von Morgens bis Abends, erstreckte sich das Event. Gleich von Beginn an wurde durch die Lehrgangsleitung Wert auf jedes Detail gelegt. Die Wettkampftauglichkeit der Trainingswaffen wurde bestimmt und an den Teilnehmerwaffen geprüft, Einzelheiten der Etikette, Kommandos, korrekte Handhabung der Rüstung, ... Die Grundlagen eines effektiven Trainings wurden zusammen erörtert. Gemeinsam übten die Trainierenden anschließend Partnerübungen wie Angriff- und Kontertechniken als auch Konter-Kontertechniken, die für die Turnierpraxis von Bedeutung sind.

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Zu einem späteren Zeitpunkt rückte das Prüfungs- und Turnierwesen in den Fokus. Zum Beispiel beim Engi-Kyôgi. Hier musste die korrekte Etikette des Kataturniers beherrscht werden. Von der Aufstellung der Teams über Aufbau der Wettkampffläche bis hin zu den Regeln und Tipps einer erfolgreichen Turnierteilnahme. Die Teilnehmer zeigten sich interessiert sowie eifrig und versuchten umgehend das neue Wissen konzentriert umzusetzen.

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In einem weiteren Teil des Naginata-Intensivlehrgangs ging es um die Einstellung der Trainierenden. Seme, Zanshin, Mushin, Fudoshin, Heijoshin, wurden zum Thema. Für einige Teilnehmer eröffnete sich an dieser Stelle eine gänzlich neue Sphäre und ein sehr interessanter Blickwinkel auf Naginata. Als dann der Fokus auf die Aspekte des sen-no-sen, go-no-sen und sen-sen-no-sen viel, konnten sich die Naginataka ein weiteres Mal praktisch beweisen. Es gab gezielte Übungen und einige Shiai.

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Am Ende des Naginata-Intensivlehrgangs gab es noch eine kleine Prüfung für die Teilnehmer. In dieser galt es alle Schwerpunkte des Lehrgangs anhand praktischer Aufgaben zu zeigen. Motivation, Inspiration, Konzentration und Fleiß waren bei jedem Einzelnen der Kampfkünstler zu sehen. Alle bestanden diese kleine Prüfung mit „Daumen hoch“ und bekamen eine Zertifikat.

Trotz des intensiven Lernstoffes und der anstrengenden Übungen blieb der Spaß während des gesamten Events natürlich nicht auf der Strecke.

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Teilnehmermeinungen zum Event:


"Gut gefallen hat mir, dass viel Zeit für Partner- und Einzelübungen vorhanden war.
Das vermittelte Hintergrundwissen war sehr aufschlussreich... Am besten hat mir gefallen, dass ich erstmals Shiai-Techniken mit meinem Bogu üben konnte und viele Tipps für das korrekte Anlegen bekam.

Vielen, herzlichen Dank !
Marlies Werner"

"Danke für die Shiaikampftechniken. Die werden mir jezt ganz sicher beim nächten Wettkampf helfen.

Top."

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