© Stefan Pawlitke

Lange Nacht der Autohäuser
mit Budo-Präsentation
(14. September 2012)

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„Die Lange Nacht der Autohäuser“ in Berlin, ermöglichte es am 14.09.2012 den Gästen und Zuschauern per Bus-Shuttle verschiedene Autohäuser zu besuchen, die dortigen ausgestellten Autos anzuschauen und so einen effektiven Vergleich zwischen den Verschiedenen Autohäusern und Automarken zu ziehen.

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Im Autohaus der „CBS Carservice GmbH“ (Adresse), indem die japanischen Fabrikate (Autotypen) ausgestellt sind, fand eine „Spektakuläre Kampfkunstpräsentation“ statt.

Die ankommenden Gäste wurden mit einem chinesischen Drachentanz begrüßt. Diese folgten dem roten und weißen Drachen der „Kampfsportschule Lee“ über eine kleine japanische Brücke in das Innere des Autohauses. Dort wartetet bereits viele Kampfkünstler.


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                    Der „Kenshinkai-Berlin e.V.“, Freund und Partner von GENKIDO, war in diesem Jahr ebenfalls bei der „Langen Nacht der Autohäuser“ (18:00 – 24:00 Uhr) in Berlin dabei und zeigte im Inneren des Hauses die gesamte Bandbreite seiner Kampfkünste. Zu sehen war eine circa halbstündige Präsentation bei der iaidô, naginata und kendô zu sehen waren. Einer der Potsdamer Naginataka unterstützte die Naginatagruppe. Mit einem japanischen Gruß der Kampfkünstler an alle Gäste und voreinander begannen die einzelnen Darbietungen.

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Zuerst wurden verschiedene iaidô-kata mit Partnern gezeigt. Diese verschiedenen Abläufe, bestehend aus Angriff und Verteidigung, zeigten mögliche Situationen in denen die Samurai des alten Japan jederzeit effektiv reagieren mussten. So wurden Angriffe auf Sitzende und auf stehende Kämpfer gezeigt. Ebenso welche Möglichkeit es gibt, sich nach Gefangennahme aus einer Eskorte zu befreien. Hierbei wehrte sich der Kämpfer gegen mehrere Gegner zeitgleich. Auch als mehrere Angriffe von verschiedenen Seiten, z. B. von Vorn und Hinten, gezeigt wurden, wahr für die vielen Zuschauer zu sehen, dass für einen geübten Kämpfer auch diese Situation schnell und effektiv zu meistern ist. Natürlich wurden diese Situationen aus Sicherheitsgründen mit Holzschwertern (bôkutô) gezeigt.

Gefolgt von der iaidô-Präsentation, betraten die Naginataka die Fläche. Einer aus dem Kenshinkai-Berlin e.V., der andere aus der Bishamonten Naginata Kyôshitsu des Shichi Fukujin Dôjô Potdam von GENKIDO. Zunächst zeigten beide einige traditionelle kata. Ebenso wie bei zuvor gezeigten iaidô, wurde für die Zuschauer auch hier sichtbar, dass ein geübter Kämpfer aus vielen, scheinbar ausweglosen, Situationen schnell einen Weg findet und die Lage zu seinem Vorteil wandeln kann.

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Nach dem die Naginataka fertig waren, wurde wieder iaidô gezeigt. Diesmal mit einem echten japanischen Schwert. Die Zuschauer sahen hier nun ein hohes Maß an Konzentration und Präzision. Gerade bei einer Waffe mit Metallklinge ist Genauigkeit in der Handhabung erforderlich, da es sonst schnell zu eigenen Verletzungen kommen kann. Verschiedenste Abläufe von Angriff und Verteidigung gegen imaginäre Gegner verdeutlichten auch hier die Bandbreite des iaidô.

In der Zwischenzeit, wappneten sich die Naginataka zu einem shiai, einem Freikampf. Die Zuschauer hörten Kampfschreie und sahen schnelle Angriffs- und Konterkombinationen.

Da die Zuschauer respektablen Abstand hielten, konnten die beiden Naginataka verschiedene Tricks mit der langen Lanze zeigen und auch so manche guten Treffer auf beiden Seiten erzielen.

Nach den Naginataka kamen die Kendôka. Sie zeigten verschiedene Aspekte dieses interessanten und dynamischen Kampfsports. Zusehen waren die Grundschläge und –treffer.

Ebenso die Verteidigungstechniken. Gleich im Anschluss zeigten auch die Kendôka ihr können in einem shiai (Freikampf). Hierbei waren blitzartige Angriffe und Schlagkombinationen zusehen und auch die bekannten Kampfschreie zu hören.

Jede dieser Darbietungen wurde von einem Vereinsmitglied am Mikrofon kommentiert. So hatten auch die Leihen unter den Gästen die Möglichkeit auf Details bei der Präsentation zu achten und bekamen auch Hintergrundinformationen zu den Kampfkünsten, den vielen verschiedenen Waffen und der geschichtlichen Herkunft.

Die Zuschauer applaudierten am Ende der Darbietung und stellten den einzelnen Kampfkünstlern noch so manche Frage. Insgesamt führte der Kenshinkai-Berlin e.V. 3 Mal vor und stellte in der Öffentlichkeit wiederholt sein Können unter Beweis.

 

                 GENKIDO

                                             Kampfkunst und Tradition mit Respekt und Hingabe