© Stefan Pawlitke

Taijiquan Lehrgang
Potsdam

(04.-05.  Juli 2014)

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In der ersten Juliwoche trafen sich SchülerInnen des Taijiquan um in einem zweitägigen Seminar mit Fächer und Schwert zu üben.

Nach Erwärmungsgymnastik und einzelnen Freihandübungen wurden am ersten Seminartag die Grundlagen des Fächers (shan) erörtert.
Die richtige Handhaltung, das korrekte Öffnen und Schließen des Fächers sowie die flüssige Übergabe von einer Hand in die andere.

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Schon bald folgten die ersten Basisübungen mit den grundlegenden Elementen der Taijishan-Form (Fächerform des Taijiquan), gefolgt von komplexeren Techniken und längeren Abläufen. Besondere Herausforderunge stellte das Werfen des geöffneten Fächers dar. Hierbei rotierte, drehte und rollte der geöffnete Fächer während seines Fluges durch die Luft und wechselte so viele Male die Hände.

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Am zweiten Tag des Seminars stand das Schwert (Jian) des Taijiquan im Mittelpunkt. Wie am Vortag wurden zunächst die Eigenheiten und besonderen Merkmale des Schwertes hervorgehoben. Handhaltung und grundlegende Bewegungen und Führung des Schwertes mit dem Körperzentrum (Chi Kung - und Jing Kung Übungen) waren Thema - ebenso Entladungstechniken.

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Dann konnte in mehreren Übungen das Abwärtsschlagen, Stechen, Stoßen, horizontale Schneiden, Aufwärtsschneiden und Springen verinnerlicht werden. Auch bei den Schwertübungen folgten später komplexere Techniken und Abläufe der Taijijian-Form ( Schwertform des Taijiquan). Knifflig war es, trotz des Schwertgewichts, das Handgelenk entspannt und flexibel zu halten.

Natürlich durfte an den beiden Seminartagen auch nicht der frische Grüntee fehlen, der in den Pausen getrunken wurde.


 

                 GENKIDO

                                             Kampfkunst und Tradition mit Respekt und Hingabe